Ein gemeinsames Buch mit Familie oder Team
Wenn zwei Menschen dasselbe Geld von zwei Handys aus führen, gleichen sie sich per Nachricht ab: Hast du den Sprit schon eingetragen? Ein gemeinsamer Bereich macht diesen Schritt überflüssig. Alle im Bereich arbeiten an denselben Konten und denselben Bewegungen, und eine Änderung auf einem Handy erscheint auf den anderen.
Vor dem Start lohnt sich Klarheit darüber, was das bedeutet: Ein gemeinsamer Bereich ist kein privates Buch mit einer geteilten Ecke. Alles im Bereich ist für jedes Mitglied sichtbar.
Einen anlegen und einem beitreten
Beides liegt an einer Stelle — Einstellungen → Gemeinsamer Bereich. Einen anderen Weg hinein oder hinaus gibt es nicht.
- Einen Bereich anzulegen setzt Premium voraus, und zwar ein eigenes: Wer Premium durch einen Bereich hat, kann damit keinen zweiten gründen.
- Der Beitritt ist kostenlos. Ein Gast braucht nie ein Abonnement — das ist der Sinn der Funktion.
- Der Beitritt erfolgt mit einem Code, den die Person weitergibt, die den Bereich angelegt hat.
- Sowohl das Anlegen eines Bereichs als auch das Erzeugen einer Einladung verlangt eine ausdrückliche Zustimmung dazu, dass die Aufzeichnungen für die Beitretenden sichtbar werden.
Was mit den Aufzeichnungen geschieht, die schon auf dem Handy sind
Das ist die Entscheidung, die man in Ruhe treffen sollte, denn sie wird einmal gestellt — beim Beitritt:
- Das vorhandene Buch in den Bereich mitnehmen. Die Konten und Bewegungen, die schon auf dem Handy sind, werden Teil des gemeinsamen Buchs und für jedes Mitglied sichtbar.
- Mit dem beginnen, was schon im Bereich liegt. Das Handy wird geleert und stattdessen mit den Aufzeichnungen des Bereichs gefüllt. Nichts wird vernichtet: Die persönliche Kopie bleibt in der Cloud unter dem beigetretenen Konto — auf sie greift auch ein späterer Austritt zurück.
Zwei Konten mit demselben Namen bleiben zwei
Treten zwei Personen demselben Bereich bei und hat jede ein Konto namens „Sparkonto“, bleiben es zwei Konten. Ein Konto wird über einen eigenen Code identifiziert, nie über seinen Namen — deshalb geht ein Konto beim Umbenennen auch nie verloren, und deshalb werden die beiden nicht stillschweigend eins. Was wirklich doppelt erfasst wurde, findet sich unter Einstellungen → Premium → mögliche Duplikate, wo eine Wahl getroffen wird, welches bleibt — kein Raten.
Dasselbe ist im Buch einer einzelnen Person erlaubt — zwei Konten bei verschiedenen Banken dürfen denselben Namen tragen. Ein Konto unter einem auf dem Handy bereits verwendeten Namen zu speichern warnt deshalb nur und bittet um Bestätigung; es blockiert nie.
Premium innerhalb eines Bereichs
Ein Abonnement deckt den Bereich ab: Ein Mitglied eines Bereichs, dessen Abonnent zahlt, erhält Premium, ohne etwas zu kaufen. Zwei Einzelheiten sind wissenswert, weil sie im Alltag sichtbar werden:
- Die Berechtigung wird vom Server geschrieben, nachdem er das Abonnement beim Store geprüft hat — nie von der App allein.
- Sie wird mit einer Frist von 35 Tagen erteilt und jedes Mal erneuert, wenn die App des Abonnenten das Abonnement neu prüft. Die praktische Folge: Öffnet die zahlende Person ZeniCash länger als 35 Tage nicht, verlieren die anderen Mitglieder Premium, bis sie es tut. Ihre Aufzeichnungen behalten die Mitglieder in jedem Fall — es entfallen die Premium-Funktionen, nicht die Daten.
Einen Bereich verlassen
Auch der Austritt erfolgt über Einstellungen → Gemeinsamer Bereich und braucht eine Verbindung: Die App stellt zuerst sicher, dass alles vom Handy im Bereich angekommen ist, und verweigert lieber den Austritt, als etwas zu verlieren.
- Austritt, während andere bleiben: Das Handy kehrt zum persönlichen Buch in der Cloud zurück — jenem von vor dem Beitritt, oder jenem vom Moment des Beitritts, falls das Buch mitgenommen wurde. Die gemeinsamen Aufzeichnungen bleiben beim Bereich und seinen verbleibenden Mitgliedern.
- Austritt als letztes Mitglied: Die Aufzeichnungen des Bereichs werden zuvor in das persönliche Buch kopiert, damit sie mit der austretenden Person mitgehen.
- Vom Bereich geliehenes Premium endet mit dem Austritt.
Ab Version 1.5.0 sagt das Dashboard in den Sekunden zwischen den beiden Schritten, was es tut — „Persönliches Buch wird wiederhergestellt…“ — statt Salden von null zu zeigen; gibt es in dem Moment keine Verbindung, sagt es das, und die nächste Synchronisierung mit Verbindung bringt das Buch. Eine Folge des Verlassens als Letzter ist gut zu wissen: Das Buch der Person, die den Bereich gegründet hat, enthält dann alles, was der Bereich hielt, einschließlich dessen, was andere Mitglieder eingebracht hatten, als ihr eigenes.
Was die anderen sehen können
Alles im gemeinsamen Buch: Konten, Salden, Bewegungen, Kontakte und alle bei Kunden und Lieferanten erfassten Steuernummern — dazu Name und E-Mail des Kontos, mit dem sich jedes Mitglied angemeldet hat. Es ist eine bewusste Weitergabe von Daten zwischen Menschen, und deshalb fragt die App vorher; die Datenschutzerklärung beschreibt es in Abschnitt 2.3b.