Neues Handy und Synchronisierung: was mitkommt
Die Synchronisierung (Premium) hält bis zu 4 Geräte auf demselben Stand: Mit derselben Google- oder Apple-Anmeldung erscheinen die Konten, Bewegungen und Belege eines Handys auch auf den anderen. Sie ist dafür gebaut, die Aufzeichnungen zu teilen — nicht, das Handy zu klonen. Auf einem neuen Gerät taucht das meiste auf, doch ein Teil der Arbeit existiert nur auf dem Handy, auf dem sie gemacht wurde. Wer den Unterschied vorher kennt, erlebt hinterher keine Überraschung.
Was auf dem neuen Handy ankommt
Nach der Anmeldung mit demselben Konto und einer vollständig abgeschlossenen ersten Synchronisierung zeigt das neue Handy:
- Konten und alle ihre Bewegungen — Einnahmen, Ausgaben und Umbuchungen;
- Kategorien und Unterkategorien, mit Symbolen und Farben;
- Kontakte (Kunden, Lieferanten, „Sonstige“);
- Rechnungen und Belege, die zu diesen Kontakten erfasst wurden;
- Budgets und Projekte;
- Wiederkehrende Buchungen und geplante Zahlungsereignisse;
- Eigene Wechselkurse;
- Die abgeschlossenen Abgleichszeiträume;
- Den Abgleichstatus jeder Bewegung — ob sie abgeglichen ist, das Datum und die Bankkennung (FITID). Er hängt an der Bewegung selbst: Eine abgeglichene Bewegung bleibt auf dem neuen Handy abgeglichen, und bereits geleistete Zuordnungsarbeit muss nicht wiederholt werden;
- Kontokorrent-Abgleiche je Kontakt, einschließlich ihrer Zusammensetzung.
Was auf dem alten Handy bleibt
- Belegfotos und PDFs — ab Version 1.5.0 reisen sie mit. An Bewegungen angehängte Dateien liegen in der Cloud (ein Rechenzentrum in Europa) und werden auf das Ihrer Geräte geladen, das sie öffnet; ein aus einer Bewegung im Kontokorrent erstellter Beleg trägt den ersten Anhang dieser Bewegung. Bis Version 1.4.0 gab es die Dateien nur auf dem Handy, auf dem sie hinzugefügt wurden — für diese Version steht im nächsten Abschnitt, wie Sie sie mitnehmen.
- Der Verlauf der Kontoauszug-Importe und die Abgleichsregeln (die automatische Kategorisierung), zusammen mit den je Lieferant gelernten Lesevorlagen des Belegscans. Die von einem Import erzeugten Bewegungen wandern mit, wie jede andere Bewegung auch, und abgeglichene Bewegungen bleiben abgeglichen — aber die Aufzeichnung darüber, welche Auszugsdateien importiert wurden, und die daraus gelernten Regeln bleiben auf dem Gerät, das sie gelernt hat.
- Die meisten Einstellungen. Nur wenige reisen mit den Daten mit: die Währung, die Position des Währungssymbols, Datums- und Zahlenformat, die Diagrammart, der Zeitraum des Saldodiagramms, die Optionen für die Felder Kontakt und Notiz (einschließlich, ob der Kontakt Pflicht ist), die Projekte-Option, die Benachrichtigungstage und die Wechselkurse. Alles Übrige in den Einstellungen muss auf dem neuen Handy erneut gesetzt werden.
Gerätewechsel: eine sichere Reihenfolge
- Zuerst exportieren, auf dem alten Handy. Der Export (Premium) schreibt die Bewegungen in Excel-, CSV- oder OFX-Dateien, und Berichte lassen sich als PDF sichern. Diese Dateien liegen außerhalb der App — sie sind die Kopie, die von keinem Handy abhängt.
- Die Belegdateien. Ab Version 1.5.0 kommen sie mit den Bewegungen an, sobald das neue Handy mit Verbindung synchronisiert hat — nichts zu tun. Auf Version 1.4.0 gibt es sie nur auf dem alten Handy: Der einzige Export, der sie enthält, ist das Steuerberater-Paket (Premium), ein ZIP mit einem PDF pro Transaktion; erstellen Sie es auf dem alten Handy und behalten Sie dieses, bis die Dateien nachweislich in Sicherheit sind. Das Paket fragt jetzt, in welcher Form jeder Beleg mitgeht — mit den Angaben der Bewegung (ein Streifen mit Datum, Konto, Kategorie und Betrag über dem Beleg) oder nur der Beleg, genau wie gescannt; die Wahl wird gemerkt.
- Auf dem neuen Handy ZeniCash installieren, mit demselben Konto anmelden und die erste Synchronisierung vollständig abwarten, bevor beurteilt wird, was fehlt.
- Die Einstellungen durchgehen — wie oben aufgeführt sind die meisten Vorlieben gerätegebunden.
- Das alte Handy behalten, bis alles stimmt. Erst löschen oder weitergeben, wenn das neue Handy die erwarteten Konten, Bewegungen und Belege zeigt.
Wenn die Synchronisierung „Keine Internetverbindung“ meldet
Ein Netz, das verbunden zu sein behauptet, aber nicht antwortet — Hotel-WLAN, ein defektes DNS — ließ den Synchronisierungskreis früher endlos drehen. Ab Version 1.5.0 wartet jeder Aufruf an die Cloud eine Minute und gibt dann auf: Die App meldet „Keine Internetverbindung.“, behält alles bereits Empfangene, und die nächste Synchronisierung macht dort weiter, wo sie aufgehört hat.
Eine Neuinstallation folgt der Region des Handys
Ab Version 1.5.0 öffnet sich eine Neuinstallation in Währung, Datumsreihenfolge und Zahlenformat der Region des Handys, mit dem Design, das dem Handy folgt. Eine bestehende Installation ändert nichts: Sie behält Währung, Formate und Design, die sie hatte.
Synchronisierung ist keine Sicherung
Die Aufgabe der Synchronisierung ist, die genutzten Geräte untereinander konsistent zu halten — nicht, eine Kopie von allem für später aufzubewahren. Die Kopie, die jedes Handy überlebt, ist die aus der App exportierte. Regelmäßig zu exportieren — etwa bei jedem Periodenabschluss — kostet wenig und sorgt dafür, dass ein Gerätewechsel nie davon abhängt, was die Synchronisierung mitnimmt.